Archive for Freunde und Nachbarn

Halloween

Guten Tag, meine Lieben!

An einem der letzten Wochenenden feierte meine Freundin Gertrud aus Bad Salzuflen ihren Geburtstag bei mir in Gumtow. Es war der 31. Oktober, also Reformationstag – auf neudeutsch Halloween. Weiterlesen: Halloween

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Telefonieren will gelernt sein

Guten Abend, liebe Freunde!

Heute muss ich mich mal über eine Unsitte beschweren, die besonders hier im Osten herrscht (hat vermutlich auch im Westen schon um sich gegriffen): Weiterlesen: Telefonieren will gelernt sein

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Lüneburger Heide

Hallo liebe Freunde, ich habe ein paar sehr schöne Tage mit Lydia und Gerald in der Lüneburger Heide hinter mir! Das milde sonnige Herbstwetter und die schöne Landschaft waren ein würdiger Rahmen für Lydias Geburtstagsfeier. Weiterlesen: Lüneburger Heide

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Herbstanfang

Hallo, meine lieben Freunde!

Als am 30. August die Sommerferien zu Ende gingen und das letzte Besucherauto das Gehöft verließ, erlebte ich das mit sehr gemischten Gefühlen – ein Stück Wehmut ist schon jedes Mal dabei, wenn ich allein zurückbleibe. Weiterlesen: Herbstanfang

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Plötzlich und unerwartet

Hallo Freunde!

Bei mir in der unmittelbaren Nachbarschaft ist etwas Unglaubliches passiert: Weiterlesen: Plötzlich und unerwartet

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Austauschschüler

Liebe geneigte Leser,

vor ca. 7 Jahren (!) hatten wir für ein Vierteljahr einen russischen Austauschschüler zu Gast. Der Verein, der diese Schüler nach Deutschland vermittelte, hatte verzweifelt Gasteltern gesucht und so haben wir uns gemeldet, obwohl wir selber keine schulpflichtigen Kinder mehr im Haus hatten. Weiterlesen: Austauschschüler

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Nachbarschaft

Liebe Freunde,

ich habe schon des öfteren meine guten Nachbarn erwähnt, ohne näher auf sie einzugehen; heute will ich euch ein wenig über sie berichten. Rechts von mir wohnt Rosa (kommt nicht aus Böhmen, sondern aus Siebenbürgen), eine schon recht betagte ältere Frau mit ihrem Sohn. Wenn die beiden im Frühjahr den Garten bestellen, bin ich immer fasziniert über das Wissen, welches Rosa hat. Sie ist im Besitze des „grünen Daumens” – alles, was sie in die Erde steckt, gedeiht. Auch über Tierhaltung weiß sie alles – habt ihr Fragen zu Hühnern oder Enten, fragt Frau Rosa – kommt wohl eher nicht in Frage, oder?

Meine Nachbarn zur anderen Seite hin sind Wirtsleute, sie  bewirtschaften die Inselgaststätte im Kyritzer See (sehr idyllisch, müsst ihr mal hin). Dann folgt das Pfarrhaus, in dem unsere Pfarrerin mit ihrer Familie lebt und daneben befindet sich die kleine aber feine Gumtower Kirche (Feldsteinbau, 13. Jahrh.)

Im nächsten Haus wohnen die Nachbarn, die wir zuerst kennen gelernt haben, als wir in Gumtow „aufgeschlagen” sind:

Traudel und Karl. Sie haben uns in den ersten Jahren unglaublich viel mit Rat und Tat zur Seite gestanden, das können wir zeitlebens eigentlich gar nicht wieder gut machen – und sie haben uns in Gumtow eingeführt („das sind unsere neuen Nachbarn, sind zwar Wessis, aber trotzdem ganz in Ordnung”).

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen leider einige unbewohnte Gebäude, denen man immer noch ansieht, was für stolze Bauernhäuser sie einmal waren. Weiter zur Hauptstraße hin wohnt dann noch Paul (gen. Pauli), der immer Stella zu sich nimmt, wenn ich mal weg will und der außerdem bei allen Arbeiten auf dem Hof hilft, die ich nicht allein schaffe und dann lebt dort noch Heinz, der den Schafen mehrmals jährlich die Klauen schneidet.

Noch viele andere Einwohner des Dorfes haben uns geholfen, hier klar zu kommen, manche Dinge wussten wir einfach nicht.

(z. B. nichts über die Gänsezucht – komme ich noch drauf zurück).

Aber man ist nie zu alt, um dazu zu lernen.

Bis bald, lasst es euch gut gehen, eure Renate

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Geburtstagsfeier

Hallo Freunde – da bin ich wieder!

Als ich am Morgen meines Geburtstages aufwachte, dachte ich zuerst daran, dass dieses schon der zweite Geburtstag ohne Jens ist … sofort war da wieder der dicke Kloß im Hals … reiß dich zusammen, Renate, muss ja keiner wissen, wie weh das noch immer tut … ab unter die Dusche…

Ich wollte euch doch von meinen Geburtstagsfestivitäten berichten, geht gleich los:

Mein Übernachtungsbesuch (meine alte Freundin Gertrud und ihr Mann Friedhelm) und ich mussten an diesem Tag früh aufstehen, wir wollten nämlich mit dem Zug zum Brunch nach Berlin (man gönnt sich ja sonst nichts). Mit von der Partie waren noch Sonja und Bernhard und meine Freundin Antje aus Kyritz. Wir sind mit einem Brandenburg-Ticket und einer Einzelfahrkarte ab Neustadt(Dosse) losgefahren nach Berlin Hbf, von dort mit einer Großraumtaxe zum Restaurant mitten in den Kreuzberger Kiez. Im Zug haben wir mitgebrachten Sekt und Bier (natürlich für  Bernhard) zu uns genommen und mit dem Schaffner herumgeblödelt  – warum er drei rote Streifen auf der Uniform habe? „Das heißt, dass ich lesen, schreiben und rechnen kann”, erklärte er uns. So ist das also!

Im Restaurant kamen dann noch Angela und Stulle (das ist unser Sohn) mit ihren Familien dazu. Das Lokal war gewählt worden, weil dort ein Spielzimmer für Kinder vorhanden ist, dann kann man in Ruhe erzählen und essen. Waren dort viele Kinder! Kinder an der Brust, im Kinderwagen, krabbelnd auf dem Boden, spielend im Spielzimmer – alle friedlich, kein Schreien, kein Kreischen, entspannte Atmosphäre, unglaublich, eben Berlin. Angelas erster Mann, unser Ex-Schwie-So Ulf aus Zürich, kam auch noch dazu, da er an diesem Wochenende seine Kinder Ben und Dita hatte. (Ich hatte früher mal einen Kollegen, der immer von seiner Ex-Schwie-Mu sprach, das fand ich schrecklich, inzwischen bin ich selber Ex-Schwie-Mu). Diese  gute neue Zeit lehrt einen Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte …

Am Nachmittag dann retour nach Neustadt und nach einem kurzen Ausflug auf den immer noch zugefrorenen Kyritzer See nach Hause aufs Sofa.

Ich hatte dann praktisch jeden Tag der Woche Besuch – die Nachbarn, die Sportgruppe usw. -,  immer verbunden mit Kaffee trinken und Kuchen essen, klar. Ganz besonders gefreut habe ich mich aber über den Besuch des Lokalreporters unserer Tageszeitung, der auch zum Gratulieren kam. Ich bewundere immer, wie er sowohl über ganz banale als auch über komplizierte Sachverhalte in einer flüssigen und leicht verständlichen Art und Weise berichtet.

Nun ist alles wieder vorbei, es war sehr schön. Dank an alle, die an mich gedacht haben!  Ein Wermutstropfen: Mein Pfunde auf den Rippen haben sich gesteigert, meine Pfunde auf dem Konto haben sich verringert – such is life!

P.S. Sehr schön war auch, dass mir 2 Ständchen gesungen wurden: Auf der Rückfahrt von Berlin trug Gertrud mit ihrer schönen klaren Stimme den noch folgenden Text vor und am Tag nach meinem Geburtstag kam morgens auch ein langes schönes Lied per Telefon von einer Freundin aus Hessen; das war toll!

Lied: Freu Dich über jede Stunde
Melodie: Freude schöner Götterfunken

Freu Dich über jede Stunde,
die Du lebst auf dieser Welt.
Freu Dich, dass die Sonne aufgeht
und auch, dass der Regen fällt.
Du kannst atmen, Du kannst fühlen,
kannst auf neuen Wegen gehen.
Freu Dich, dass Dich and´re brauchen und
Dir in die Augen seh´n.

Freue Dich an jedem Morgen,
dass eine neuer Tag beginnt.
Freu Dich an den Frühlingsblumen
und am kalten Winterwind.
Du kannst hoffen, Du kannst kämpfen,
kannst dem Bösen widerstehn.
Freu Dich, dass die dunklen Wolken
Irgendwann vorübergehn.

Freue Dich an jedem Abend,
dass Du ein Zuhause hast.
Freue Dich an schönen Stunden
und vergiss die laute Hast.
Du kannst lieben, Du kannst träumen,
jemand kann Dich gut verstehn.
Freu Dich über jede Stunde,
denn das Leben ist so schön.

In diesem Sinne – Eure Renate

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Doppelkopf

Hallo, meine Lieben!

In Berlin und Brandenburg sind in dieser Woche Winterferien, deshalb sind Angela und Hardy mit den drei Kindern für ein paar Tage bei mir. Fragt nicht, wie es im Haus aussieht, aber das wiegt bei weitem nicht so schwer wie die Freude über den Besuch und die Enkel.

Immer, wenn Angela da ist, bitten wir unsere Freunde Sonja und Bernhard, an einem Abend zum Kartenspielen zu kommen. Sonja und Bernhard bewirtschaften in ca. 3 km Entfernung einen wunderbaren Bauernhof, der in einer einmaligen Lage weithin sichtbar liegt. Wir haben die beiden erst vor ungefähr 4 Jahren kennen gelernt und in dieser Zeit eine beständige Freundschaft aufgebaut. Sie haben mir schon sehr zur Seite gestanden. Sie sind zufällig aus Westfalen wie wir, so dass es viele Gemeinsamkeiten gibt.

Nach dem Abendbrot werden die Kinder zu Bett gebracht und dann spielen wir Doppelkopf. Ich beherrsche das Spiel noch nicht ganz sicher und muss noch viel fragen, aber Sonja und Bernhard und auch Angela spielen sehr gut; Hardy ist auch noch in der Lernphase, aber weiter als ich. Was eine  Gemeinsamkeit der Westfalen angeht, ist das die Vorliebe für gepflegtes kaltes Bier, der vor allem Bernhard und ich an so einem Kartenabend frönen.

Auch gestern Abend haben wir wieder viel Spaß gehabt, uns alles mögliche erzählt und lustige Geschichten aus unseren alten Wohnorten („Vertellekes”) berichtet. Zwar habe ich beim Spiel wieder verloren, aber das macht nichts, so ein Abend mit Freunden ist einfach wunderschön.

Ich hoffe, ihr habt viele Freunde! Es grüßt euch eure Renate

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