Verwirrspiel
Meine Lieben,
zuletzt habe ich euch erzählt, dass Ali sich ein Bein verstaucht hat und dass ich glaubte beobachtet zu haben, dass er trotzdem versuchte, sich mit Clara zu paaren. Den Rest auch noch lesen »
Meine Lieben,
zuletzt habe ich euch erzählt, dass Ali sich ein Bein verstaucht hat und dass ich glaubte beobachtet zu haben, dass er trotzdem versuchte, sich mit Clara zu paaren. Den Rest auch noch lesen »
Hallo liebe Freunde,

Ali und Clara aus Gumtow/Brandenburg
von meinen Gänsen Ali und Clara habe ich euch ja schon erzählt. Ich wusste bis jetzt nicht, ob ich bei meinem Kauf im letzten Frühjahr (hier fahren immer Verkaufswagen mit Junggeflügel durch) ein Pärchen erwischt habe. Den Rest auch noch lesen »
Hallo Freunde!
Schon seit einiger Zeit habe ich abends und nachts die Wildgänse ziehen hören, gestern flogen Kraniche übers Haus. Nun kündigt er sich doch endlich an, der Frühling. Dieser Winter hatte viele Facetten, war strenger als in den letzten beiden Jahren, allerdings nicht so streng wie früher manchmal, dafür aber lang. Es gab Tage mit hellem Sonnenschein, der Schnee und der Raureif auf Bäumen und Sträuchern glitzerten, dass man eine Sonnenbrille hätte gebrauchen können. Nachts war der Sternenhimmel so klar und nah und ich hatte das Gefühl, dass die Sterne in der Kälte der Nacht umso heller strahlen.
Aber es gab auch viele trübe Tage; wenn man einen Hund hat, muss man hinaus und das ist auch gut so. Wind und Wetter vertreiben schwermütige Gedanken und Regen ist gut für die Haut…. Aber nach der Rückkehr ist einem dann doch nach einem Kaffee oder Tee und der Wärme des Kachelofens zumute… und nach einem guten Buch. Zum Geburtstag habe ich mehrere Bücher bekommen, ich werde mich demnächst daran machen, sie nach und nach zu lesen.
Wenn ich die Wildgänse jetzt höre, muss ich daran denken, dass ich bei den Treffen unserer Bürgerinitiative gelernt habe, dass unglaublich viele große Vögel an den Hochspannungsleitungen verenden, viel mehr als man sich vorstellen kann. Ganz schlimm sollen auch die Windräder sein, die Vögel können die sich drehenden Flügel nicht einschätzen.
Bei allen Dingen, von denen der Mensch glaubt, dass sie für ihn von Vorteil seien, gibt es ein Fülle von negativen Folgen.
Ihr merkt sicher schon, dass ich heute nicht so gut drauf bin, ich hör´lieber auf, bevor ich euch anstecke.
Lasst es euch gut gehen! Eure Renate
Hallo, ihr lieben Leute!
In letzter Zeit klingelt sehr häufig, wenn ich vor dem Fernseher sitze, mein Telefon. Das ist ja eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber in diesem Fall ist immer eine ältere Dame am Apparat, die sich verwählt hat. Wenn im Abstand von 3 – 4 Minuten dein Telefon klingelt und du erklären musst, wer du bist und wo du wohnst, kannst du die Glotze gleich ausmachen, weil du beim Krimi sowieso nicht mehr folgen kannst. Ich bleibe aber ganz ruhig und geduldig. Sie heißt Frau Kupfer und wohnt im Nachbardorf und will ihre Freundin anrufen, aber das kriegt sie nun nicht hin.
Schließlich fragte ich sie: „Wie heißt denn Ihre Freundin?”
„Frau Thea Müller”, kam die Antwort, „die wohnt auch hier”. Ich ging zum Telefonbuch und suchte die Nummer von Frau Müller heraus und rief sie an. „Frau Müller, tun Sie mir einen Gefallen und rufen Sie bitte ihre Freundin Frau Kupfer an, die versucht ständig, Sie zu erreichen und landet bei mir.”
„Das mach´ ich gleich”, kam die Antwort und da danach Ruhe herrschte, wird´ s wohl geklappt haben.
Aber fast jeden Abend, wenn das Telefon klingelt und ich in freudiger Erwartung eines Anrufes meiner Familie oder von Freunden zum Hörer greife, höre ich schon: „Ach ´ne, hab´ich mich schon wieder verwählt, entschuldigen Sie bitte..”
„Frau Kupfer”, kommt dann meine Antwort, „Sie müssen die 73309 wählen!”
„Wie war das noch??”
„73309!”
„Danke, ich versuch´ das gleich.”
Das Telefon klingelt. „Frau Kupfer, letzter Versuch: 73309!” „Danke – und seien Sie mir nicht böse, kommen Sie mich doch mal besuchen.”
Das werde ich bald tun, um herauszufinden, warum ihr niemand beim Telefonieren hilft.
Denkt daran: Auch ihr werdet mal alt! Eure Renate
P.S. Heute Abend bis jetzt (20 Uhr) 7 Anrufe! (Und als ich neulich aus Berlin zurückkam, hatte ich 24 (in Worten: vierundzwanzig!!) Anrufe auf dem AB!
Hallo, meine Lieben!
Hab´ euch einige Zeit nichts berichten können, weil ich Streit mit meinem Rechner hatte, in dem ich die Unterlegene war. Schwiegersohn Hardy hat die Sache mit wenigen Mausklicken erledigt und sich mir gegenüber ein mitleidiges Lächeln verkniffen – gut erzogen eben, der Junge.
Ich hatte euch doch davon berichtet, dass ich als landwirtschaftliche Unternehmerin in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung bin; beinahe hätte ich sie in Anspruch nehmen müssen: Einmal in der Woche miste ich den Gänsestall aus (Tiere machen nicht nur Freude!) und fahre den Mist mit einer Schubkarre auf einen kleinen Hügel am Rande der Schafwiese, um ihn dort abzukippen. Dabei sause ich zur körperlichen Ertüchtigung immer ganz schnell mit der Karre auf den höchsten Punkt des Hügels und kippe sie dort ab. Hat auch wieder prima geklappt, nur beim ‘runtergehen hat´s mir dann die Füße weggehauen, und ich bin mit voller Wucht mit dem Rücken auf den steinhart gefrorenen Boden geknallt. Ich lag dort wie ein Käfer auf dem Rücken und stöhnte. Die Köpfe der grasenden Schafe ruckten hoch, und sogar Stella setzte ihre 40 kg in Schwung und kam über die Wiese gebrettert, um zu schauen, was Frauchen wieder Lustiges angestellt hatte.
Gottlob blieb die Karre oben; ich schlich mit ihr zurück auf den Hof, erledigte schnell die Restarbeiten und verzog mich in die Geborgenheit meines Hauses.
Zu diesem Zeitpunkt war niemand da und mir kam wieder einmal zu Bewusstsein, dass ich nicht mehr unbegrenzte Zeit alleine hier leben kann.
Ich habe mir nur dem Rücken geprellt, ist nicht so schlimm, muss leider nicht an die Versicherung heran.
Passt auf euch auf! Eure Renate
Hallo, liebe Leute!
Stellt euch vor, ich habe einen landwirtschaftlichen Betrieb!
Im vergangenen Jahr habe ich meine dem Staat bis dahin unbekannten Schafe pflichtbewusst gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen, hat auch alles gut geklappt, die Kosten wurden erstattet usw. Aber nun haben sie mich am Wickel, meinen gesamten Tierbestand musste ich angeben und wie groß das Gelände ist (wussten sie aber alles schon). Dann hat sich die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft gemeldet, ich hatte für die landwirtschaftliche Unfallversicherung Beiträge zu zahlen – rückwirkend für 5 Jahre. Nun muss ich jedes Jahr angeben, wie viel Tiere ich habe: 3 Schafe, 2 Gänse (Hund geht über die Gemeinde). Wie das klappt in Deutschland! Bin jetzt gegen Unfallfolgen im Betrieb versichert! Wenn ich mal im Garten umknicke, sind die aber dran!
Schaut mal wieder ´rein! Eure Renate
Hallöchen !
Am Wochenende war ich in Berlin. Tochter Angela wollte, dass ich mit zur Grünen Woche komme. Ich hab´ in Berlin gewohnt und lebe nun schon einige Jahre hier, aber mit einem Besuch der Grünen Woche hat´s nie geklappt. Also Freitagnachmittag auf zum Prenzlauer Berg! Am Samstag wollten wir dann los: Angela angeschlagen, Enkelin Dita ebenfalls, Enkel Ben wollte zu einem Freund und Schwiegersohn Hardy fragte, ob ich eine Hundeleine mithätte für Enkel Till, Kinder würden bei der Grünen Woche immer mal verloren gehen … mir grauste vor dem berüchtigten Gedränge …, also blieben wir in der Wohnung, Angela und Dita schliefen sich fit, Ben ging zu seinem Freund, Hardy und Till gingen spazieren und ich schmückte den Weihnachtsbaum ab. Abends haben wir lecker gekocht und uns viel erzählt … auch schön, oder?
Sonntag bin ich dann zurückgefahren nach Gumtow (mit dem Zug bis Kyritz). Hardy hatte mir die Abfahrtszeiten ausdrucken lassen; unten steht tatsächlich: fährt nicht von März bis Juni!!
Wo gibt´s denn so was?
Muss mich erst mal ärgern, bis bald, Renate