Wintermelancholie
Hallo Freunde!
Schon seit einiger Zeit habe ich abends und nachts die Wildgänse ziehen hören, gestern flogen Kraniche übers Haus. Nun kündigt er sich doch endlich an, der Frühling. Dieser Winter hatte viele Facetten, war strenger als in den letzten beiden Jahren, allerdings nicht so streng wie früher manchmal, dafür aber lang. Es gab Tage mit hellem Sonnenschein, der Schnee und der Raureif auf Bäumen und Sträuchern glitzerten, dass man eine Sonnenbrille hätte gebrauchen können. Nachts war der Sternenhimmel so klar und nah und ich hatte das Gefühl, dass die Sterne in der Kälte der Nacht umso heller strahlen.
Aber es gab auch viele trübe Tage; wenn man einen Hund hat, muss man hinaus und das ist auch gut so. Wind und Wetter vertreiben schwermütige Gedanken und Regen ist gut für die Haut…. Aber nach der Rückkehr ist einem dann doch nach einem Kaffee oder Tee und der Wärme des Kachelofens zumute… und nach einem guten Buch. Zum Geburtstag habe ich mehrere Bücher bekommen, ich werde mich demnächst daran machen, sie nach und nach zu lesen.
Wenn ich die Wildgänse jetzt höre, muss ich daran denken, dass ich bei den Treffen unserer Bürgerinitiative gelernt habe, dass unglaublich viele große Vögel an den Hochspannungsleitungen verenden, viel mehr als man sich vorstellen kann. Ganz schlimm sollen auch die Windräder sein, die Vögel können die sich drehenden Flügel nicht einschätzen.
Bei allen Dingen, von denen der Mensch glaubt, dass sie für ihn von Vorteil seien, gibt es ein Fülle von negativen Folgen.
Ihr merkt sicher schon, dass ich heute nicht so gut drauf bin, ich hör´lieber auf, bevor ich euch anstecke.
Lasst es euch gut gehen! Eure Renate